Ende Mai fingen wir als Klasse an, alle Zelte und Sanitäreinrichtungen aufzubauen. Danach sind wir eingezogen. Das hat insgesamt drei Tage gedauert bis alles fertig war...
Das Zelt war alles zusammen für uns, Wohnraum, Schlafraum, Essraum. Durch einen großen Vorhang in der Mitte war der Schlafraum zwar abgetrennt, aber es war dennoch ein Raum für alles.
Nach der ersten Nacht im Zelt...
Unsere Luxusküche...
Brot/Kuchen konnte man nur draußen in den Öfen backen. Einen davon haben wir teilweise selber gebaut, Schlammofen genannt.
Unser Alltag bestand aus täglich 8 Stunden Sprach- und Kulturstudium, Wasser holen, Toilette sauber machen, schmuziges Wasser entsorgen, Wäsche waschen, Brot backen, Kinder beschäftigen, als Team und Klasse zusammen zu leben und arbeiten...Alles dauerte viel länger als mit den fortschrittlichen Hilfsmitteln, die wir sonst zur Verfügung hatten, so dass es meistens zwischen 9 und 10 Uhr abends war, wo wir manchmal zum Lagerfeuer gingen, oder einfach entspannt eine Tasse Tee trinken konnten...
Die Kinder haben diese Zeit genossen. Fast die ganze Zeit waren sie draußen, außer wenn es geregnet hat; geregnet hat es nicht oft. Gott hat uns echt tolles Wetter geschenkt. Jetzt, wo wir eine Woche wieder "draußen" sind, hat das Wetter sich hier verändert, viel mehr Regen...
Ein großer Teil des Sprachstudiums ist sich die Zeit mit dem Sprachhelfer wieder anzuhören. Wenn man sich mit dem Sprachhelfer trifft (was fast täglich der Fall war, ca. 2 Stunden), wird alles aufgenommen, sodass wir uns das nachher anhören konnten. Außerdem konnten wir dabei andere Sachen erledigen...
PS
Im Moment ist das Internet hier nicht so gut, deshalb können wir nicht immer aktiv auf dem Blog sein, wann wir wollen...
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