Montag, 31. März 2014

Jugendkonferenz/youth conference

Von Freitag bis gestern hatten wir die jährliche Jugendkonferenz. Ungefähr 250 Jugendliche aus Europa waren hier, um neben der Gemeinschaft, dem Singen und Essen (Schlaf war nicht so wichtig...) , von Missionaren für Mission herausgefordert zu werden.
Rita konnte leider nur am Sonntag etwas dabei sein, weil Hanna und sie seit Freitag krank waren und erst am Sonntag wirklich fit waren.

Last weekend we hosted again the annual youth conference (Reach conference). It was an amazing time with over 250 people from all over Europe being challenged from various missionaries to be a part of what God is doing among the unreached people groups.
Rita wasn't able to take part at the conference for the most time because she was sick...




Dieses Bild ist von der NCC Facebookseite. This picture is taken from the NCC facebookpage.  

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Freitag, 21. März 2014

Literacy/Alphabetisierung

Diese und nächste Woche haben wir den ganzen Tag das Fach Literacy, auf Deutsch so viel wie Alphabetisierung. Es geht darum, wie man Menschen das Lesen und Schreiben in ihrer Muttersprache beibringt. Das ist gar nicht so leicht wie man denkt, weil wir schon so daran gewöhnt sind. Aber in Gesellschaften, wo Lesen und Schreiben völlig unbekannt ist, muss man ganz langsam anfangen. Dazu gehört, dass man den Menschen beibringt, wie man überhaupt einen Stift hält, dass man (meistens) von links nach rechts liest und vieles mehr. Es ist sehr interessant das alles von unseren Lehrern (Missionaren) zu hören, die das selber gemacht haben und die miterleben durften, wie Menschen zum ersten Mal die Bibel in ihrer Muttersprache lesen konnten, die Bibel verstehen konnten und es auf ihr Leben anwenden konnten. Unser Ziel ist nicht nur, dass Leute lesen und schreiben können, sondern dass sie eines Tages die Bibel lesen, weil sonst keine Gemeinde lange bestehen kann...
 Hier ein Beispiel eines Leseheftes. An example of a primer.
Teamwork. Wir erstellen auch ein Leseheft. We are making a primer ourselves.

This week until next week we have literacy. It is not as easy as you might think to teach people to read and write who have never done so before. You have to start with the very basics, how to hold a pencil, where to start reading, and much more. We are privileged being taught by missionaries who have done literacy themselves and are now consultants for the whole of NTM. They experienced how people were reading for the very first time and how they later were able to read the Bible in their own language, to understand it and to apply it to their lives. A strong church needs good readers. If no one reads the Bible because he is not able to, the church will die very soon...

Freitag, 14. März 2014

Ich will euch zu Menschenfischern machen // I will make you fishers of men

Heute im Unterricht hat unser Lehrer J.D., der fast 40 Jahre in einem Stamm in Papua Neu Guinea gelebt hat, von einem (von vielen) Problem beim Übersetzen des Neuen Testaments erzählt. Er war an der Stelle, wo Jesus sagt, dass er die Jünger zu Menschenfischern machen will.
J.D. wusste seiner Meinung nach, wie er das zu übersetzen hat. Es war ungefähr wie im Englischen: Ich will euch zu Menschenfischern machen.
Als er aber seine Übersetzung mit seinem Übersetzungshelfer aus dem Stamm überprüfte und fragte, was dieser Satz bedeutet, sagte der Übersetzungshelfer: Das bedeutet sovielwie, Ich zeige euch, wie ihr Menschen vergiften sollt.  He?????????????????? Wie kommt man denn auf so was????????????
Ursache für dieses Missverständnis war, dass die Leute im Stamm Fische fingen, indem sie das Wasser vergifteten. Daher haben sie Fischen mit Gift verbunden und deshalb musste auch die Übersetzung geändert werden, weil es in dieser Kultur sonst nicht verstanden werden würde.
Dieses Beispiel (und es gibt viele mehr) zeigt, warum es nicht reicht, nur die Worte zu übersetzen. Nein, man muss vieles mehr berücksichtigen, damit die Bibelübersetzung verstanden wird.Besonders der kulturelle Hintergrund ist sehr wichtig!

Today in class our teacher JD who has lived almost 40 years in a tribe in PNG told us about one of his problems while he was translating the NT. He was translating the passage where Jesus told his disciples that he wanted to make them fishers of men. Knowing each word in the tribal language JD translated faithfully the words but when he checked them with his tribal translation helper he was shocked by his understanding. The translation helper understood that Jesus wanted to show the disciples how to poison people. What????
The reason for this misunderstanding was that the tribal people always poison the water in order to catch fish. Fishing was connected to poisoning and thus the translation had to be changed.
This is only one of many examples but it shows that translating word-for-word is not the best option. The cultural background has to be taken into account plus the understanding of the people.

Dienstag, 11. März 2014

Wir melden uns mal wieder...

In den letzten Tagen/Wochen ist sehr viel los hier. Für die anstehende Konferenz Ende März ist Erwin dreimal in der Woche bei Musikproben.
Außerdem haben wir uns in den letzten drei Tagen mit einer Gruppe unserer Klasse getroffen, um ein Bibelübersetzungsprojekt durchzuführen. Bibelübersetzung ist im Moment eines unserer Fächer und damit wir das Gelernte etwas anwenden können, übersetzen/übertragen wir einen Bibeltext (unsere Gruppe beschäftigt sich mit Apostelgeschichte 1,1-11) aus dem Englischen so, dass die Jugendlichen in unserer Gegend ohne Bibelkenntnis diesen Abschnitt verstehen können. Dabei haben wir einen Übersetzungshelfer, der aus eben dieser Zielgruppe kommt und uns hilft, dass der Text natürlich klingt. Wir achten darauf, dass die Übertragung genau und verständlich ist. Diese 11 Verse nehmen wirklich viele Stunden in Anspruch...Aber es ist sehr bereichernd und man kann sich vorstellen, warum es meistens Jahrzehnte dauert, bis das NT in eine andere Sprache übersetzt wird...

Am Wochenende hatten wir aber auch etwas "freie Zeit" und konnten bei dem tollen Wetter zum örtlichen "Strand" spazieren gehen.



Sonntag, 2. März 2014

Fische ohne Ende...

Seit einer Woche ungefähr will Hanna (endlich) von alleine aufs Klo gehen. Bei der Nursery gefällt es ihr besonders gut, weil die alles in Kindergröße haben.


 Ben kann nicht genug vom Essen bekommen und nimmt alles dankend an!

Ein "Fach", das das ganze Jahr hindurch ist praktische Mithilfe/Arbeit. In den letzten Wochen hat Erwin beim Bau/Umbau eines Empfangs in der Zentrale hier mitgeholfen. Das Schleifen des Geländers ist eine der letzten Arbeiten. Dann fehlt nur noch das Streichen und der Teppich...

Am Samstag waren wir bei einem "Aquarium" für Hochseefische in der Nähe, da wir Gutscheine dafür hatten. Es war sehr interessant die verschiedenen Meerestiere und die unterschiedlichsten Lebensräume zu sehen...Hier ein Einblick in Gottes Schöpfung!